Dienstag, 20. Januar 2015

Anleitung: Sheamousse herstellen

Heute möchte ich euch ein absolutes Allround - DIY - Produkt vorstellen: Sheamousse.
Ob für Haut oder Haar - es erfüllt überall seinen Dienst. Und dabei ist es sehr einfach herzustellen!


Man braucht


  • Sheabutter
  • Öl
  • Mixer
  • Gefäß zum Aufbewahren
Das Mischungsverhältnis von Sheabutter zu Öl ist grundsätzlich 1:1, man kann aber auch variieren - je nachdem wie fest oder flüssig das Endprodukt sein soll.

Welches Öl man nimmt, kommt auf die eigenen Bedürfnisse an: möchte man eine sehr reichhaltige Creme, kann man z.B. Olivenöl nehmen, möchte man eher etwas leichteres eignet sich z.B. Traubenkernöl, Jojobaöl bietet einen guten Mittelweg. 

Zubereitung


  1. Öl in einem hitzebeständigem Gefäß im Wasserbad  erwärmen
  2. Sheabutter dazugeben bis sie anfängt zu schmelzen, dann Topf vom Herd nehmen und warten bis alles geschmolzen ist (es darf nicht zu warm werden (max. 40ºC), sonst verliert Sheabutter ihre festigenden Eigenschaften)
  3. in ein hohes Gefäß umfüllen
  4. einige Minuten mit dem Mixer rühren - es sollte sich eintrüben
  5. ca. 10min in den Kühlschrank stellen, bis es eine festere Konsistenz annimmt
  6. nochmal mit dem Mixer einige Minuten aufschlagen und ätherische Öle hinzugeben, bis es schön schaumig ist
  7. in Aufbewahrungsgefäß füllen
FERTIG!


Lagerung

Das Sheamousse sollte am besten kühl gelagert werden, um eine optimale Haltbarkeit zu erzielen. Allerdings ist es so vergleichsweise hart, weswegen ich es bei Zimmertemperatur lagere - da kein Wasser, sondern nur Fett enthalten ist, sollte es auch so recht lang halten.

Anwendung

Wie anfangs schon erwähnt ist Sheamousse ein echtes Universalprodukt. 
Für mich ist es momentan die einzige Rettung für meine extrem trockene Haut, besonders im Gesicht. Weder Ölmassagen, noch Cremes halfen bis jetzt - das Sheamousse hingegen bringt sichtbare Verbesserung. 

Auch für die Haare ist es toll geeignet: meine Naturlocken saugen momentan auch alles an Pflege auf, was sie kriegen können, daher benutze ich Sheamousse ab und an als Leave-In-Pflege oder, wenn ich die LOC-Methode (Liquid, Oil, Cream) anwende, als "Cream".

Genauso gut ist Sheamousse zur Körperpflege zu gebrauchen: nach dem Duschen in die noch nicht abgetrocknete Haut einmassieren und Restfeuchtigkeit leicht mit dem Handtuch abtupfen, aber besser noch einmassieren, bis man trocken ist. :)

Fazit

 Mir hat es sehr geholfen, ich liebe Sheamousse! :)
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Viel Spaß beim Ausprobieren!
Bei Fragen dürft ihr euch gern an mich wenden. :)

Liebe Grüße
Julie

Kommentare:

  1. Ganz tolle Idee, das selbst zu machen. Werde ich tatsächlich mal ausprobieren!! Es sieht vor allem so lecker aus, führt einen ja regelrecht in Versuchung dran zu schlecken :-))

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    1. Hihi, na da bin ich mal gespannt, wie es dir gelingt - kannst ja mal berichten. ;)
      Ja, das ist wahr - vor allem weil es bei mir noch so schön nach Orange geduftet hat. ^^
      Ich werde auch bald mal wieder eine neue Portion anrühren, ist letztens leer geworden. :o

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